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Sophoniba
(168 words)

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(Σοφονίβα, punisch *Spnbl = “Baal hat gerichtet”, griech. Namensform: Diod. 27,7; Zon. 9,12 f.). Tochter des Hasdrubal [5], um 205 v. Chr. verheiratet mit Syphax, von dem sie vehement eine prokarthagische Politik forderte (vgl. Pol. 14,1,4; 14,7,4-7; Liv. 29,23). S. soll schon früher mit Massinissa verlobt gewesen sein (Diod. 27,7, [1. 200, Anm. 1195; 2]), der sie 203 nach seinem Sieg über Syphax im eroberten Cirta ehelichte und zwang, Gift zu nehmen, als er wegen ihres Patriotismus bei P. Cornelius [I 71] Scipio der polit. Unzuverlässigkeit verdächtigt…

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Günther, Linda-Marie, “Sophoniba”, in: Der Neue Pauly, Herausgegeben von: Hubert Cancik,, Helmuth Schneider (Antike), Manfred Landfester (Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte). Consulted online on 18 February 2020 <http://dx.doi.org/10.1163/1574-9347_dnp_e1117340>
First published online: 2006



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