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Sponsalia
(73 words)

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Das Verlöbnis im röm. Recht. Es hat seine Bezeichnung offenbar daher, daß in früherer Zeit die Ehe wechselseitig durch förmliche stipulatio (oder sinngleich sponsio ) der Väter beider Brautleute versprochen wurde. In der späten Republik und im Prinzipat waren die s. frei widerruflich, und es konnte nicht auf Eingehung der Ehe geklagt werden. Auch indirekte Bindungen (z. B. Vertragsstrafen, Dig. 45,1,134 pr.) waren nichtig.

Bibliography

Honsell/Mayer-Maly/Selb, 392 f. 

Treggiari, 145-160.

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Schiemann, Gottfried, “Sponsalia”, in: Der Neue Pauly, Herausgegeben von: Hubert Cancik,, Helmuth Schneider (Antike), Manfred Landfester (Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte). Consulted online on 10 August 2022 <http://dx.doi.org/10.1163/1574-9347_dnp_e1119630>
First published online: 2006



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