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Sui heredes
(215 words)

[English version]

(“Hauserben”) sind im röm. Recht diejenigen gewaltunterworfenen Abkömmlinge des Erblassers, die mit dessen Tod unmittelbar gewaltfrei (sui iuris) werden (Gai. inst. 3,2-5), also Kinder, Enkel, deren Vater vorverstorben ist, usw., die uxor in manu (Frau unter Ehegewalt), die erbrechtlich wie eine Haustochter gestellt ist ( manus ), ferner adoptierte Kinder und Nachgeborene ( postumus [2]), nicht aber durch emancipatio oder manus-Ehe Ausgeschiedene. S. h. erwerben unmittelbar mit dem Tode des Erblassers die Erbschaft, ganz gleich, ob sie testa…

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Manthe, Ulrich, “Sui heredes”, in: Der Neue Pauly, Herausgegeben von: Hubert Cancik,, Helmuth Schneider (Antike), Manfred Landfester (Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte). Consulted online on 28 July 2021 <http://dx.doi.org/10.1163/1574-9347_dnp_e1125300>
First published online: 2006



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