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Supernomen
(202 words)

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Zusätzlicher Individualname. Im röm. Reich außerhalb Italiens war das röm. Gentilnamensystem (Personennamen III.) ungewohnt. So kamen seit dem 2. Jh. n. Chr. wieder Formen von Einnamigkeit auf, zuerst im Osten, wo man oft einen einheimischen neben einem griech. Namen trug, z. B. Διονύσιος ὁ καὶ Ἀμόις, 79 n. Chr. [1. 5,119]. Das S. (nur in Quirace/ Κυριακή s. Micines/“Kleine”, CIL V 6260) oder signum (“Erkennungsmarke”) wurde durch qui/quae et oder qui vocatur oder signo usw. an den röm. Namen angeschlossen (P. Tadius Saturninus qui et Sterceius/“Schmutzfink…

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Rix, Helmut, “Supernomen”, in: Der Neue Pauly, Herausgegeben von: Hubert Cancik,, Helmuth Schneider (Antike), Manfred Landfester (Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte). Consulted online on 19 October 2021 <http://dx.doi.org/10.1163/1574-9347_dnp_e1126060>
First published online: 2006



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