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Tempe
(313 words)

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(τὰ Τέμπη, lat. Tempe, Stenae). Ca. 8 km lange, bis zu 45 m schmale und 500 m tiefe Schlucht zw. Olympos [1] im Norden und Ossa [1] im Süden, die der Peneios aus dem Inneren von Thessalia (Thessaloi) nach Osten zur Ägäis (Aigaion Pelagos) durchbricht, h. Koiláda Tempón. In der Ant. wurde dieses Erosionstal als Ergebnis eines Erdbebens betrachtet (Hdt. 7,129,4; Plin. nat. 4,31). Im T.-Tal wird der Myth. nach die Nymphe Daphne [2] auf der Flucht vor Apollon in den hl. Lorbeerbaum verwandelt, von dem man alle acht Jahre einen Zweig nach Delphoi brac…

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Kramolisch, Herwig, “Tempe”, in: Der Neue Pauly, Herausgegeben von: Hubert Cancik,, Helmuth Schneider (Antike), Manfred Landfester (Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte). Consulted online on 06 August 2020 <http://dx.doi.org/10.1163/1574-9347_dnp_e1203360>
First published online: 2006



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