Triens
(124 words)

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Lat., “Drittel” des as und damit jedes zwölfteiligen Ganzen, 4 unciae ( triás ), im röm. Münzwesen seit dem ältesten aes grave belegt; in der Janus/ Prora-Serie mit Av. Minervakopf, Wertzeichen vier Punkte. Die t. wurden erst gegossen, dann geprägt, zuletzt unter Cornelius [I 90] Sulla. Auch im übrigen ital. aes grave erscheint der t., in den dezimal geteilten ost-ital. Serien besser quadrunx zu nennen. Geprägt kommt er in der röm.-kampanischen Mz.-Reihe (Av. Iunokopf, Rv. Herakles mit Kentaur), in den meisten Städten in Kampanien, Kalabri…

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Klose, Dietrich, “Triens”, in: Der Neue Pauly, Herausgegeben von: Hubert Cancik,, Helmuth Schneider (Antike), Manfred Landfester (Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte). Consulted online on 16 January 2019 <http://dx.doi.org/10.1163/1574-9347_dnp_e1220400>
First published online: 2006



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