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Urheberrecht
(247 words)

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Ein juristisch fixiertes, strafbewehrtes U. gab es in der griech.-röm. Ant. nicht ([1]; vgl. [2]). Plagiate galten zwar als verwerflich, doch zogen sie keine juristischen Folgen nach sich. Die in Vitr. 7 praef. 4-7 geschilderte Begebenheit, wonach Aristophanes [4] von Byzanz bei einem Dichterwettstreit in Alexandreia die Sieger des Plagiats überführte und diese daraufhin vom König bestraft wurden, ist ein Einzelfall. Ebenso ist der Wunsch des Martialis [1] (1,52, vgl. [3] ad locum), ein Plagiator seiner Gedichte möge nach der lex Fabia de plagiariis bestraft we…

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Schmitzer, Ulrich, “Urheberrecht”, in: Der Neue Pauly, Herausgegeben von: Hubert Cancik,, Helmuth Schneider (Antike), Manfred Landfester (Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte). Consulted online on 26 September 2021 <http://dx.doi.org/10.1163/1574-9347_dnp_e1225570>
First published online: 2006



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