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Viereckschanze
(181 words)

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Quadratisch-rechteckige Einhegung mit ca. 80-100 m Seitenlänge aus Wall und Graben und gelegentlich Palisadenwänden. Die Deutung dieser Anlagen, die im keltischen Siedlungsbereich von Frankreich bis Tschechien vorkommen, ist bis h. umstritten. Meist werden sie als kelt. Heiligtümer des 3.-1. Jh. v. Chr. angesehen, die mit Opferschächten und hölzernen Kultbauten ausgestattet waren. Neue Ausgrabungen in Frankreich (vgl. [1]) haben dies durch reiche Opferfunde - darunter Nachweise von Tier- und Menschenopfern, z. B. Schädeltrophäen, sowie meist u…

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Pingel, Volker, “Viereckschanze”, in: Der Neue Pauly, Herausgegeben von: Hubert Cancik,, Helmuth Schneider (Antike), Manfred Landfester (Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte). Consulted online on 23 May 2022 <http://dx.doi.org/10.1163/1574-9347_dnp_e12204500>
First published online: 2006



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