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Wald
(296 words)

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Sprachlich wird der W. im Lat. (Serv. Aen. 1,310) nach dem jeweiligen Grad der Kultivierung durch den Menschen (silva, nemus, saltus ) und der mit ihm verbundenen rel. Sphäre (lucus, “Hain”) differenziert. Der W. bereitete einerseits Furcht und Unbehagen (Cic. nat. deor. 2,6; Plin. nat. 12,3), andererseits wurde er als Ort der (auch produktiven) Ruhe und Erholung geschätzt (Plin. epist. 1,6,2; 9,10,2; Tac. dial. 9,6; 12,1). Eine extrem negative Konnotation erhielt der W. bei den Römern im Rahmen der mil. Oper…

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Sonnabend, Holger, “Wald”, in: Der Neue Pauly, Herausgegeben von: Hubert Cancik,, Helmuth Schneider (Antike), Manfred Landfester (Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte). Consulted online on 21 May 2022 <http://dx.doi.org/10.1163/1574-9347_dnp_e12208770>
First published online: 2006



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