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Werftanlagen
(285 words)

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(νεώρια/neṓria, Ntr. Pl.; lat. navalia, Ntr. Pl.). Für die frühgriech. Zeit sind W. als dauerhafte bauliche Einrichtungen für den Schiffbau nicht nachgewiesen; Schiffbau vollzog sich als spezialisierter Teil der materiatio an jeweils ad hoc ausgewählten Orten in Küsten- bzw. Hafennähe (Pylos [1]; vgl. Hom. Od. 6,263-272). Spätestens seit dem frühen 6. Jh. v. Chr. gehörten W. im Rahmen der Autonomie der griech. Polis ebenso zur Infrastruktur der Kriegsmarine (Flottenwesen) wie Schiffshäuser und Magazine für Takelagen (Skeuothek). Inwieweit diese W. aus…

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Höcker, Christoph, “Werftanlagen”, in: Der Neue Pauly, Herausgegeben von: Hubert Cancik,, Helmuth Schneider (Antike), Manfred Landfester (Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte). Consulted online on 25 February 2021 <http://dx.doi.org/10.1163/1574-9347_dnp_e12210510>
First published online: 2006



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