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Zadokiden
(241 words)

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(hebr. benē Ṣādōq - “Söhne Zadoks”) bezeichnet die Nachkommen Zadoks (Enkel Aarons), eines der Hohenpriester im Jerusalemer Tempel zu Zeiten Davids [1] (2. Sam 15,24-37), die in vorexilischer Zeit (bis 586 v. Chr.) den Alleinanspruch auf das Hohepriesteramt besaßen (1 Kg 2,26 f.) und sich in nachexilischer Zeit (ab 538 v. Chr.) erneut für das Priester- und Hohepriesteramt durchsetzen konnten (Ez 44,6-16; Priester III.). Die Priester, denen allein der Opferdienst vorbehalten war, waren in nachexilischer Zeit deutlich unterschieden von den Leviten, die nied…

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Wandrey, Irina, “Zadokiden”, in: Der Neue Pauly, Herausgegeben von: Hubert Cancik,, Helmuth Schneider (Antike), Manfred Landfester (Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte). Consulted online on 27 September 2021 <http://dx.doi.org/10.1163/1574-9347_dnp_e12214240>
First published online: 2006



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