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Zirkusparteien
(188 words)

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(lat. factiones; griech. μέρη/mérē oder, weniger prägnant, δῆμοι/dḗmoi; siehe dḗmos [2] C.). Heute vorwiegend gebräuchliche Bezeichnung für Vereine oder Clubs, die seit der röm. Kaiserzeit, zunächst in Rom selbst, später auch in anderen Städten des Reiches, die Wagenrennen in den Hippodromen ( hippódromos [1]) organisierten. Sie gruppierten sich - durch die Farben weiß, rot, blau und grün voneinander unterschieden - um erfolgreiche Wagenlenker und zeigten in der Spätantike, v. a. im Osten des Röm. Reiches, gelegentlich a…

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Tinnefeld, Franz, “Zirkusparteien”, in: Der Neue Pauly, Herausgegeben von: Hubert Cancik,, Helmuth Schneider (Antike), Manfred Landfester (Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte). Consulted online on 27 February 2021 <http://dx.doi.org/10.1163/1574-9347_dnp_e12217530>
First published online: 2006



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