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Begierde
(1,853 words)

Die Konzeptionen von B. variierten in der Nz. stark. Wie im Hinblick auf Gefühle generell änderten sich auch Anschauungen und Einstellungen zur B., sowohl in der Theorie als auch in der Praxis.

1. Theorien

Die frühnzl. Vorstellungen von B. (lat. voluptas) unterschieden sich zunächst kaum von denen des MA. Nach Thomas von Aquin wurde die B. als eine der grundlegenden Leidenschaften der Seele verstanden und als das Verlangen definiert, ein abwesendes oder zukünftiges Gut zu e…

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Dimit, Robert and Werner, Gunda, “Begierde”, in: Enzyklopädie der Neuzeit Online, im Auftrag des Kulturwissenschaftlichen Instituts (Essen) und in Verbindung mit den Fachherausgebern herausgegeben von Friedrich Jaeger (bis 2019), Georg Eckert, Ulrike Ludwig, Benjamin Steiner und Jörg Wesche. J.B. Metzler, Teil von Springer Nature. Copyright © Springer-Verlag GmbH, DE 2005-.. Consulted online on 21 February 2024 <http://dx.doi.org/10.1163/2352-0248_edn_COM_245383>
First published online: 2019



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