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Böttcher
(765 words)

Wegen ihrer hohen Bedeutung für Konservierung und Transport von flüssigen, verderblichen oder vor Witterung zu schützenden Waren [9] gehörte die Böttcherei zu den stärker besetzten Gewerben, v. a. in Handelsstädten, Brauerei- und Hafenstädten sowie in Weinbauregionen. In Hamburg z. B. erfolgte daher 1506 eine Beschränkung auf 120 Meister [6], 1572 lebten in Trier 56 Fassbinder [2]. Die Bezeichnungen für den Beruf differierten regional; zusätzlich kam es auf Grund des vielfältigen Bedarfs zu weiterer Spezialisierung. Neben den größere Tonnen, Fässer und Bottiche aus Hartholz…

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Holbach, Rudolf, “Böttcher”, in: Enzyklopädie der Neuzeit Online, Im Auftrag des Kulturwissenschaftlichen Instituts (Essen) und in Verbindung mit den Fachherausgebern herausgegeben von Friedrich Jaeger. Copyright © J.B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung und Carl Ernst Poeschel Verlag GmbH 2005–2012. Consulted online on 15 July 2020 <http://dx.doi.org/10.1163/2352-0248_edn_SIM_248624>
First published online: 2019



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