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Deutsche Gesellschaften
(708 words)

Nach dem Zerfall der sog. barocken Sprachgesellschaften bildete sich im frühen 18. Jh. ein neuer Typus sprachpflegender Sozietäten heraus (Verein). Vorformen entstanden aus Kreisen von Freunden bzw. Studenten, so z. B. die Teutschübende Gesellschaft in Hamburg (1715) und das Vertraute Görlitzer Collegium Poeticum (gegr. 1697 an der Leipziger Universität). Seit 1726 gab die zentrale Gründungsgestalt der neuen Sozietätsbewegung, der Literaturtheoretiker Johann Christoph Gottsched, der Leipziger D. G. ihre endgültige und für die folgenden Gründungen vorbi…

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Hardtwig, Wolfgang, “Deutsche Gesellschaften”, in: Enzyklopädie der Neuzeit Online, Im Auftrag des Kulturwissenschaftlichen Instituts (Essen) und in Verbindung mit den Fachherausgebern herausgegeben von Friedrich Jaeger. Copyright © J.B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung und Carl Ernst Poeschel Verlag GmbH 2005–2012. Consulted online on 08 May 2021 <http://dx.doi.org/10.1163/2352-0248_edn_SIM_253445>
First published online: 2019



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