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Diakon/Diakonisse
(724 words)

Der Diakonat (lat. diaconatus, »(Kirchen)Dienst«, Amt des D.; von griech. diákonos, »(Kirchen)Diener«) entwickelte sich im Laufe von Spätantike und MA zur – Männern vorbehaltenen – untersten Weihestufe des kirchlichen Amtes und zum Durchgangsstadium auf dem Weg zum Priesteramt. Die Römisch-katholische Kirche der Nz. hielt daran fest. Die Reformation hingegen lehnte diese Konstruktion aus zwei Gründen ab: Sie wies die Vorstellung eines gestuften Amtes mit ihrer Implikation einer Steigerung von Weihegraden ab. Zudem bestand sie auf der Eigenst…

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Wendebourg, Dorothea, “Diakon/Diakonisse”, in: Enzyklopädie der Neuzeit Online, Im Auftrag des Kulturwissenschaftlichen Instituts (Essen) und in Verbindung mit den Fachherausgebern herausgegeben von Friedrich Jaeger. Copyright © J.B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung und Carl Ernst Poeschel Verlag GmbH 2005–2012. Consulted online on 16 July 2020 <http://dx.doi.org/10.1163/2352-0248_edn_SIM_253619>
First published online: 2019



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