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Dienstboten
(2,122 words)

1. Begriff

Der Begriff D. ist in Mitteleuropa ungefähr seit dem 13. Jh. belegt. Im dt. Sprachraum wurden die D. auch als »Ehehalten« (v. a. im süddt. Raum, Bayern, Kärnten), »Brödlinge« oder generell als Gesinde bezeichnet (gesinden, »jemanden zum Diener machen«). Bis zum 19. Jh. wurden die Wörter D. und Gesinde parallel verwendet. Das »in Dienst gehen« war eine lebenszyklische Erfahrung für ein…

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Hahn, Sylvia, “Dienstboten”, in: Enzyklopädie der Neuzeit Online, Im Auftrag des Kulturwissenschaftlichen Instituts (Essen) und in Verbindung mit den Fachherausgebern herausgegeben von Friedrich Jaeger. Copyright © J.B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung und Carl Ernst Poeschel Verlag GmbH 2005–2012. Consulted online on 06 May 2021 <http://dx.doi.org/10.1163/2352-0248_edn_COM_254036>
First published online: 2019



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