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Ehebruch
(868 words)

1. Tatbestand

In der Nz. konnte der Tatbestand des E. in der Regel von verheirateten Frauen und Männern verwirklicht werden. Der E. hatte strafrechtliche (s. u. 2.) und zivilrechtliche (s. u. 3.) Folgen, die weder regional noch für Mann und Frau einheitlich waren. In der Nz. prägten christliche Vorstellungen das Verständnis des E.-Tatbestands. E. konnten verheiratete Männer und Frauen gleichermaßen begehen, wenn sie durch außerehelichen Beischlaf ihre Treue-Pflichten aus dem Sakrament der Ehe…

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Scholz-Löhnig, Cordula, “Ehebruch”, in: Enzyklopädie der Neuzeit Online, Im Auftrag des Kulturwissenschaftlichen Instituts (Essen) und in Verbindung mit den Fachherausgebern herausgegeben von Friedrich Jaeger. Copyright © J.B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung und Carl Ernst Poeschel Verlag GmbH 2005–2012. Consulted online on 09 July 2020 <http://dx.doi.org/10.1163/2352-0248_edn_COM_256022>
First published online: 2019



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