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Erhabenheit
(718 words)

E. wurde ab dem späten 17. Jh. zum zentralen Begriff, um den Eindruck überwältigender Natur-Erscheinungen und Kunstwerke zu artikulieren. Das Erhabene (griech. hýpsos, lat. sublime, engl./franz. sublime) wurde als eine ästhetische Grenzerfahrung verstanden, deren Ursprung häufig metaphysisch begründet, als religiöses Erlebnis beschrieben oder mit einem solchen verglichen wurde. Die intensive Phase des E.-Diskurses entfaltete sich im 18. Jh. parallel zur noch jungen philosophischen Disziplin der Ästhetik.

Die Auseinandersetzung mit der anonymen Schrift Vom Erhabenen

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Lehner, Michael, “Erhabenheit”, in: Enzyklopädie der Neuzeit Online, Im Auftrag des Kulturwissenschaftlichen Instituts (Essen) und in Verbindung mit den Fachherausgebern herausgegeben von Friedrich Jaeger. Copyright © J.B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung und Carl Ernst Poeschel Verlag GmbH 2005–2012. Consulted online on 09 July 2020 <http://dx.doi.org/10.1163/2352-0248_edn_SIM_259725>
First published online: 2019



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