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Esel
(960 words)

Nicht nur in den Agrargesellschaften der Nz. nahm der E. wegen seiner physischen Kräfte eine zentrale Stellung ein; er wurde auch in der nzl. Kunst als Begleiter christl. Szenen und ebenso als Objekt heidnischer Verehrung dargestellt [13]. In der europ. Literatur wurde der E. spätestens seit der franz. Übersetzung der Disputation de l'asne (1544; »Disputation über den Esel«) von Mayurqi Abdallah Ibn-Abdallah als Synonym von Beharrlichkeit und Dummheit beschrieben. Dasselbe gilt für das Auftreten des E. in den Fabeln La Fontaines (1668–1693), wie z. B. in L'âne et ses maîtres (»Der …

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Sanz Lafuente, Gloria, “Esel”, in: Enzyklopädie der Neuzeit Online, Im Auftrag des Kulturwissenschaftlichen Instituts (Essen) und in Verbindung mit den Fachherausgebern herausgegeben von Friedrich Jaeger. Copyright © J.B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung und Carl Ernst Poeschel Verlag GmbH 2005–2012. Consulted online on 05 December 2019 <http://dx.doi.org/10.1163/2352-0248_edn_a0974000>
First published online: 2014



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