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Genie
(1,914 words)

1. Definition

Der G.-Begriff, im 18. Jh. eine zentrale ästhetische Kategorie, hat eine lange, noch ungenügend erforschte Vorgeschichte. Schon die frühnzl. Poetik beschränkte sich nicht auf das Postulat der »Nachahmung« (lat. imitatio; vgl. Mimesis), sondern würdigte in der komplementären Forderung nach einem schöpferischen »Wettstreit« mit klassischen antiken Vorbildern (lat. aemulatio) auch das eigenständige künstlerische Schaffe…

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Aurnhammer, Achim, “Genie”, in: Enzyklopädie der Neuzeit Online, Im Auftrag des Kulturwissenschaftlichen Instituts (Essen) und in Verbindung mit den Fachherausgebern herausgegeben von Friedrich Jaeger. Copyright © J.B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung und Carl Ernst Poeschel Verlag GmbH 2005–2012. Consulted online on 09 July 2020 <http://dx.doi.org/10.1163/2352-0248_edn_COM_271020>
First published online: 2019



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