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Gewohnheitsrecht
(1,674 words)

1. Begriff und Bedeutung

Die frühnzl. Juristen definierten das G. (lat. consuetudo bzw. observantia) grundsätzlich als ein Recht, das durch eine lange Übung des Volkes entsteht (lat. ius longo populi usu introductum). In diesem Sinne wurde es nicht durch einen gesetzlichen Akt (Gesetz) eingeführt, wie etwa das fürstliche Recht oder …

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Garré, Roy, “Gewohnheitsrecht”, in: Enzyklopädie der Neuzeit Online, Im Auftrag des Kulturwissenschaftlichen Instituts (Essen) und in Verbindung mit den Fachherausgebern herausgegeben von Friedrich Jaeger. Copyright © J.B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung und Carl Ernst Poeschel Verlag GmbH 2005–2012. Consulted online on 09 July 2020 <http://dx.doi.org/10.1163/2352-0248_edn_COM_274087>
First published online: 2019



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