G. dienten ab der Mitte des 16. Jh.s dazu, die Konzentration der in Salinen zur Gewinnung von Salz verwendeten Kochsalzlösung (Sole) vor dem Sieden zu erhöhen, um dadurch Kosten und Energie zu sparen.
Die optimale Sättigung von Kochsalz in Wasser beträgt bei 20 °C 26,4 %; der Siedepunkt unter einfachem Atmosphärendruck liegt bei 109 °C. Bei den meisten Salinen Europas lagen die Salzgehalte der Quellen jedoch unter 5 %, einige wenige hatten nur 1–2 %, wie z. B. in Unna/Westfalen. So benötigten Salinen mit 1 %iger Sole das Dreißigfache an Energie wie zur Erzeugung derselben S…