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Greshams Gesetz
(724 words)

Das G. G. bezeichnet einen währungstheoretischen Zusammenhang, nach dem unter bestimmten Voraussetzungen im Umlauf befindliche Geldmünzen minderer Qualität (d. h. mit geringem Edelmetall-Gehalt) bei gleichem Nennwert die Geldmünzen besserer Qualität aus dem Geldumlauf verdrängen. Eine zentrale Voraussetzung dafür ist, dass die Geldmünzen gleichermaßen als gesetzliches Zahlungsmittel anerkannt sind (vgl. Geldwert; Währung).

Die Formel »Das schlechte Geld verdrängt das gute« wurde v. a. im 16. Jh. gebräuchlich; der Zusammenhang jedoch war bereit…

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Hesse, Jan-Otmar, “Greshams Gesetz”, in: Enzyklopädie der Neuzeit Online, Im Auftrag des Kulturwissenschaftlichen Instituts (Essen) und in Verbindung mit den Fachherausgebern herausgegeben von Friedrich Jaeger. Copyright © J.B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung und Carl Ernst Poeschel Verlag GmbH 2005–2012. Consulted online on 08 May 2021 <http://dx.doi.org/10.1163/2352-0248_edn_SIM_276061>
First published online: 2019



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