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Gulden (Gold)
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Ebenso wie der Dukat entstand der G. im 13. Jh. in Italien. Er stammt von der auch Floren (ital. fiorino) genannten Münze der Stadt Florenz ab, auf der die Stadtlilie und Johannes der Täufer abgebildet waren. Er bestand zunächst aus hochfeinem Gold und wog um 3,54 g. Die Florene breiteten sich schnell aus und wurden ab 1325 auch in Ungarn geprägt, ab der Mitte des 14. Jh.s im Alten Reich. Nach Gründung des Rheinischen Münzvereins (1385/86) durch die Kurfürsten von Mainz, Trier, Köln und der Pfalz wurden große Mengen von Gold-G. geprägt und schnell zum dominierenden Zahlungsmi…

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Schneider, Konrad, “Gulden (Gold)”, in: Enzyklopädie der Neuzeit Online, Im Auftrag des Kulturwissenschaftlichen Instituts (Essen) und in Verbindung mit den Fachherausgebern herausgegeben von Friedrich Jaeger. Copyright © J.B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung und Carl Ernst Poeschel Verlag GmbH 2005–2012. Consulted online on 24 October 2020 <http://dx.doi.org/10.1163/2352-0248_edn_SIM_276585>
First published online: 2019



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