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Haar
(867 words)

Menschliches H., bes. das Haupt-H., spielt epochen- und kulturübergreifend im sozialen und im religiös-kultischen Bereich eine wichtige Rolle. Als tastempfindliche, fadenförmige Haut-Derivate sind H. mit ihrem Träger verbunden, können aber auf vielfältige Weise manipuliert, frisiert, gefärbt oder geschnitten werden. Vom Körper getrennt, konserviert sich H. über Jahrhunderte und lässt sich u. a. zu Perücken oder Schmuck verarbeiten. Als äußerlich sichtbares Zeichen kann H. seine Träger durch den Schnitt, die Farbe, die Frisur u.Ä. als …

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Gareis, Iris, “Haar”, in: Enzyklopädie der Neuzeit Online, Im Auftrag des Kulturwissenschaftlichen Instituts (Essen) und in Verbindung mit den Fachherausgebern herausgegeben von Friedrich Jaeger. Copyright © J.B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung und Carl Ernst Poeschel Verlag GmbH 2005–2012. Consulted online on 22 November 2019 <http://dx.doi.org/10.1163/2352-0248_edn_a1548000>
First published online: 2014



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