Enzyklopädie der Neuzeit Online

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Honorar
(828 words)

H. (von lat. honorarium, »Ehrengeschenk«), verstanden als buchhändlerisches bares Geld-H. zur Entlohnung eines Autors für die von ihm geleistete geistige Arbeit, wurde bis ins 18. Jh. nur in Ausnahmefällen vom Verleger gezahlt. Vereinzelt erhielten Verfasser in Deutschland schon im 16. Jh. von ihren Verlegern ein Bogen-H. Die häufigere H.-Art war jedoch ein »Geschenk«, eine Ehrengabe, die bis zur Zeit der Aufklärung (18. Jh.) lediglich anerkennenden Charakter hatte. Autoren erhielten oder erwarteten sie (wie auch Musiker, Maler usw.) meist von finanzkräftigen Mäzenen ode…

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Schneider, Ute, “Honorar”, in: Enzyklopädie der Neuzeit Online, Im Auftrag des Kulturwissenschaftlichen Instituts (Essen) und in Verbindung mit den Fachherausgebern herausgegeben von Friedrich Jaeger. Copyright © J.B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung und Carl Ernst Poeschel Verlag GmbH 2005–2012. Consulted online on 14 July 2020 <http://dx.doi.org/10.1163/2352-0248_edn_SIM_281930>
First published online: 2019



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