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Hopfen
(773 words)

Der zu den Kletterstauden zählende wilde H. war bereits in der röm. Kaiserzeit als schmackhafte Speisepflanze bekannt (Plinius, Naturalis historia 21, 86) [4. 73]. Kenntnisse über heilende Wirkungen des H. (blutreinigend, abführend, magenschonend) verbreiteten sich spätestens seit dem 8. Jh., als er in Gärten von Klöstern und kaiserlichen Villen angebaut wurde [1. 803 f.]; [2. 79, 173]; [6. 40]; [11. 50]. Als Feldfrucht und Marktprodukt wurde er im SpätMA zunehmend häufig; er wurde bes. im Umfeld von Hansestädten, in Brandenburg, Schlesien, Böhmen, im Burgund und in der Picardi…

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Konersmann, Frank, “Hopfen”, in: Enzyklopädie der Neuzeit Online, im Auftrag des Kulturwissenschaftlichen Instituts (Essen) und in Verbindung mit den Fachherausgebern herausgegeben von Friedrich Jaeger (bis 2019), Georg Eckert, Ulrike Ludwig, Benjamin Steiner und Jörg Wesche. J.B. Metzler, Teil von Springer Nature. Copyright © Springer-Verlag GmbH, DE 2005-.. Consulted online on 22 July 2024 <http://dx.doi.org/10.1163/2352-0248_edn_SIM_281949>
First published online: 2019



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