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Idylle
(1,045 words)

1. Definition und Ursprung

Im weiteren Sinn versteht man unter I. die künstlerische Darstellung einer »heilen Welt«, im engeren Sinn fasst man kurze epische oder lyrische, meist in Hexametern gestaltete Texte darunter, die der Schäferdichtung verwandt sind. Die Genese der Textsorte lässt sich bis in die Antike zurückverfolgen; sie konnte von jeher als ursprünglichste und einfachste Dichtform gelten [1. 582]. Traditionsbildend wirkten die Eidýllia des hellenistischen Dichters Theokrit …

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Böhm, Elisabeth, “Idylle”, in: Enzyklopädie der Neuzeit Online, im Auftrag des Kulturwissenschaftlichen Instituts (Essen) und in Verbindung mit den Fachherausgebern herausgegeben von Friedrich Jaeger (bis 2019), Georg Eckert, Ulrike Ludwig, Benjamin Steiner und Jörg Wesche. J.B. Metzler, Teil von Springer Nature. Copyright © Springer-Verlag GmbH, DE 2005-.. Consulted online on 24 July 2024 <http://dx.doi.org/10.1163/2352-0248_edn_COM_283226>
First published online: 2019



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