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Ius reformandi
(909 words)

1. Definition und historische Anfänge

Das I. R. war das Recht einer weltlichen Obrigkeit im Heiligen Röm. Reich, die Religionsverhältnisse in ihrem Territorium zu regeln (»reformieren«). Es war ein typisch nzl. Recht, weil es die Grundgedanken der Territorialhoheit und der Unterscheidung von Staat und Religion voraussetzte und zugleich beide entscheidend beförderte (Kirche und Staat).…

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Schneider, Bernd Christian, “Ius reformandi”, in: Enzyklopädie der Neuzeit Online, Im Auftrag des Kulturwissenschaftlichen Instituts (Essen) und in Verbindung mit den Fachherausgebern herausgegeben von Friedrich Jaeger. Copyright © J.B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung und Carl Ernst Poeschel Verlag GmbH 2005–2012. Consulted online on 10 August 2020 <http://dx.doi.org/10.1163/2352-0248_edn_COM_286377>
First published online: 2019



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