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Kameralismus
(3,276 words)

1. Begriffsgeschichte und Forschungstradition

Unter K. versteht man zum einen die Wirtschaftspolitik und Verwaltung der Staatsfinanzen der dt. Territorialstaaten im Zeitalter des Absolutismus. In diesem Sinne gilt der K. als dt. Variante des Merkantilismus. Entsprechend schwierig ist die Abgrenzung zu Letzterem (als europ. Phänomen) wie auch zur allgemeinen Staats- und Ve…

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Sokoll, Thomas, “Kameralismus”, in: Enzyklopädie der Neuzeit Online, Im Auftrag des Kulturwissenschaftlichen Instituts (Essen) und in Verbindung mit den Fachherausgebern herausgegeben von Friedrich Jaeger. Copyright © J.B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung und Carl Ernst Poeschel Verlag GmbH 2005–2012. Consulted online on 18 November 2019 <http://dx.doi.org/10.1163/2352-0248_edn_a1995000>
First published online: 2014



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