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Kirchenstatistik
(766 words)

Der Versuch, Massenerscheinungen zahlenmäßig, d. h. statistisch, zu erfassen, lässt sich in den Hochkulturen bis in das 3. Jahrtausend v. Chr. zurückverfolgen. In der Nz. entwickelte sich die Statistik auf verschiedenen Gebieten (z. B. im 17. Jh. die Universitätsstatistik, dann die politische Arithmetik). Grundlegend war das Bemühen, gesetzmäßige Strukturen zu erfassen – ein Anliegen, das im theologischen Bereich, aufklärerischem Duktus folgend, in einen Gottesbeweis münden konnte [3].

Bereits die ma. Verwaltungen kommunalen und kirchlichen Zuschnitts lief…

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Christophersen, Alf, “Kirchenstatistik”, in: Enzyklopädie der Neuzeit Online, Im Auftrag des Kulturwissenschaftlichen Instituts (Essen) und in Verbindung mit den Fachherausgebern herausgegeben von Friedrich Jaeger. Copyright © J.B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung und Carl Ernst Poeschel Verlag GmbH 2005–2012. Consulted online on 14 July 2020 <http://dx.doi.org/10.1163/2352-0248_edn_SIM_292753>
First published online: 2019



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