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Klee
(773 words)

K. gehört wegen seiner Fruchthülsen zur Pflanzenfamilie der Leguminosen und wegen seines Blütenbaus zur Unterfamilie der Schmetterlingsblütler. Letztere verfügen dank der Knöllchenbakterien in ihrem Wurzelwerk über die Fähigkeit, den freien Stickstoff der Luft zu binden und damit die Boden-Fruchtbarkeit zu erhöhen. Neben dieser generellen agrarchemischen Funktion des K. für die Landwirtschaft, die in England bereits Mitte des 17. Jh.s und im übrigen Europa spätestens im 18. Jh. bekannt war [2. 440 f.]; [10. 110], diente v. a. der Schnecken-K. schon in der röm. Antike der Bie…

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Konersmann, Frank, “Klee”, in: Enzyklopädie der Neuzeit Online, Im Auftrag des Kulturwissenschaftlichen Instituts (Essen) und in Verbindung mit den Fachherausgebern herausgegeben von Friedrich Jaeger. Copyright © J.B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung und Carl Ernst Poeschel Verlag GmbH 2005–2012. Consulted online on 06 May 2021 <http://dx.doi.org/10.1163/2352-0248_edn_SIM_293223>
First published online: 2019



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