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Koalitionsverbot
(708 words)

K. stellten Verabredungen und Vereinigungen zur Erlangung günstigerer Lohn- und Arbeitsbedingungen, insbes. durch kollektives »Aufstehen von der Arbeit« (Arbeitsniederlegung), unter Strafe. Solidarische Aktionen von Gesellen, Gehilfen und Fabrikarbeitern wurden als Bruch des Dienstvertrags, versuchte Nötigung und Aufruhr häufig mit Gefängnis und Landesverweis (Verbannung) geahndet. Der nzl. Territorialstaat sah bes. in ritualisierten Lohnkonflikten der geheimnisumwitterten Bruderschaften eine Bedrohung seiner kameralistischen Wirtschaftspolitik (Kamerali…

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Steindl, Harald, “Koalitionsverbot”, in: Enzyklopädie der Neuzeit Online, Im Auftrag des Kulturwissenschaftlichen Instituts (Essen) und in Verbindung mit den Fachherausgebern herausgegeben von Friedrich Jaeger. Copyright © J.B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung und Carl Ernst Poeschel Verlag GmbH 2005–2012. Consulted online on 02 July 2020 <http://dx.doi.org/10.1163/2352-0248_edn_SIM_294064>
First published online: 2019



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