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Krieg, gerechter
(677 words)

Auf der Grundlage der Überlieferung röm. Rechtsvorstellungen ging die Lehre vom G. K. (lat. bellum iustum) aus der ma. Theologie ins nzl. Naturrecht und Völkerrecht über. Als kirchliche Lehre war sie eine Theorie zur Begrenzung, aber auch zur Rechtfertigung des Krieges, die eine Legitimation kriegerischer Gewalt-Anwendung in der Wiederherstellung der gestörten Rechtsordnung, im Widerstand gegen drohendes und in der Bestrafung von begangenem Unrecht sah [6. 703 ff.]. Sie beschäftigte sich damit, unter welchen Umständen Krieg erlaubt sei (ius ad bellum; »Recht zum Krieg«) …

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Fassbender, Bardo, “Krieg, gerechter”, in: Enzyklopädie der Neuzeit Online, Im Auftrag des Kulturwissenschaftlichen Instituts (Essen) und in Verbindung mit den Fachherausgebern herausgegeben von Friedrich Jaeger. Copyright © J.B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung und Carl Ernst Poeschel Verlag GmbH 2005–2012. Consulted online on 08 May 2021 <http://dx.doi.org/10.1163/2352-0248_edn_SIM_298210>
First published online: 2019



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