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Kriegsbeute
(764 words)

Als K. wurden in der Nz. allgemein alle beweglichen Güter bezeichnet, welche dem Feind im Krieg abgenommen wurden, und zwar im Unterschied zu den unbeweglichen Gütern, die nur im Namen des Kriegsherrn akquiriert werden konnten; als K. konnten aber auch Kriegsgefangene gelten (Kriegsgefangenschaft). Kennzeichnend für die K. war daher v. a., dass sie in das persönliche Eigentum des Soldaten überging, der sie sich angeeignet hatte. Ausgenommen von dieser Regel waren lediglich die feindliche Kriegskasse, die Registratur, Geschütze, Munition und Proviant. …

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Nowosadtko, Jutta, “Kriegsbeute”, in: Enzyklopädie der Neuzeit Online, Im Auftrag des Kulturwissenschaftlichen Instituts (Essen) und in Verbindung mit den Fachherausgebern herausgegeben von Friedrich Jaeger. Copyright © J.B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung und Carl Ernst Poeschel Verlag GmbH 2005–2012. Consulted online on 09 July 2020 <http://dx.doi.org/10.1163/2352-0248_edn_SIM_298274>
First published online: 2019



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