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Kriegsgefangenschaft
(776 words)

K. gehörte in der gesamten Nz. zur Lebenswelt der militärischen Akteure; gefangengenommen zu werden zählte zu den üblichen Risiken (Kriegsbrauch). Den wehrlos gemachten Gegner am Leben zu lassen und zu versorgen war aber keineswegs zu jeder Zeit selbstverständlich. Der Wandel in Praxis und rechtlicher Definition der K. spiegelt die Veränderungen der gesellschaftlichen, politischen und militärischen Rahmenbedingungen des Krieges sowie der humanitären Vorstellungen der Nz. wider. Schon aufgrund ihrer quantitativen Bedeutung muss K. aber auch als wesentliches Element der Kri…

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Hohrath, Daniel, “Kriegsgefangenschaft”, in: Enzyklopädie der Neuzeit Online, Im Auftrag des Kulturwissenschaftlichen Instituts (Essen) und in Verbindung mit den Fachherausgebern herausgegeben von Friedrich Jaeger. Copyright © J.B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung und Carl Ernst Poeschel Verlag GmbH 2005–2012. Consulted online on 15 July 2020 <http://dx.doi.org/10.1163/2352-0248_edn_SIM_298368>
First published online: 2019



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