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Naturalgeld
(706 words)

Unter N. bzw. Warengeld versteht man eine Vielzahl unterschiedlicher Gegenstände, die bei Tauschprozessen stellvertretend für alle anderen Güter eingesetzt werden [1. 276]. Aufgrund ihrer allgemeinen Geltung fungieren diese Objekte somit als Tauschmittel und Wertmaßstab. Zwar stand N. hinsichtlich der Stofflichkeit des Geldes am Beginn der ma. und nzl. Entwicklung von Nichtmetall- über Metall- (d. h. Münz-) zu Papiergeld (Geldwirtschaft 3.), doch dies bedeutet keineswegs, dass das N. – z. B. zu Zeiten des Münzgeldes – keine Rolle mehr gespielt hätte. …

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Fried, Torsten, “Naturalgeld”, in: Enzyklopädie der Neuzeit Online, Im Auftrag des Kulturwissenschaftlichen Instituts (Essen) und in Verbindung mit den Fachherausgebern herausgegeben von Friedrich Jaeger. Copyright © J.B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung und Carl Ernst Poeschel Verlag GmbH 2005–2012. Consulted online on 06 December 2019 <http://dx.doi.org/10.1163/2352-0248_edn_a2928000>
First published online: 2014



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