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Naturreiche
(742 words)

Das Einteilungsprinzip der drei N. wurde im Verlauf der Nz. zu einem wichtigen heuristischen Prinzip in den beschreibenden und ordnenden Naturwissenschaften. Der lat. Terminus regnum (»Reich«; engl. kingdom, franz. règne) wurde im späten 17. Jh. mit dem enzyklopädischen Werk des schweizer. Mediziners und Naturhistorikers Emanuel König populär [4] und erlangte v. a. in der Hochzeit der klassischen Naturgeschichte – Mitte des 18. bis Mitte des 19. Jh.s – große Bedeutung. Die N. umfassen mit den Mineralien (Mineralogie), Pflanzen (Botanik) und Tieren (Zoologie) drei Grundfor…

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Ingensiep, Hans Werner, “Naturreiche”, in: Enzyklopädie der Neuzeit Online, Im Auftrag des Kulturwissenschaftlichen Instituts (Essen) und in Verbindung mit den Fachherausgebern herausgegeben von Friedrich Jaeger. Copyright © J.B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung und Carl Ernst Poeschel Verlag GmbH 2005–2012. Consulted online on 15 May 2021 <http://dx.doi.org/10.1163/2352-0248_edn_SIM_317594>
First published online: 2019



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