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Pléiade
(799 words)

Der Begriff P. leitet sich von der griech. Bezeichnung für das Siebengestirn (pleiás) ab, nach dem ein Dichterkreis im Alexandria des 3. Jh.s v. Chr. benannt war, und bezeichnet eine franz. Dichtergruppe der Renaissance. Neben den Initiatoren und Trägern, dem Theoretiker und Lyriker Joachim du Bellay und dem Dichter Pierre de Ronsard (beide Schüler des am Collège de Coqueret im Pariser Quartier latin lehrenden Humanisten Jean Dorat) umfasste die Gruppe in wechselnder Zusammensetzung neben Dorat die Dichter Rémy Belleau, Étienne Jodelle, Jean-Antoine de Baïf, Pontus de Tyard, La …

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Lüsebrink, Hans-Jürgen, “Pléiade”, in: Enzyklopädie der Neuzeit Online, Im Auftrag des Kulturwissenschaftlichen Instituts (Essen) und in Verbindung mit den Fachherausgebern herausgegeben von Friedrich Jaeger. Copyright © J.B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung und Carl Ernst Poeschel Verlag GmbH 2005–2012. Consulted online on 01 October 2020 <http://dx.doi.org/10.1163/2352-0248_edn_SIM_328393>
First published online: 2019



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