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Quecksilber
(873 words)

Das silbrig glänzende Q. ist das einzige bei Raumtemperatur flüssige Metall. Das eher seltene Element wird überwiegend aus Zinnober (Q.-Sulfid) gewonnen. Die Zahl der abbauwürdigen Lagerstätten ist gering: Allein die Mine in Almadén in der span. Region Ciudad Real lieferte fast die Hälfte aller je geförderten Q.-Mengen, gefolgt von Idria im ehemals habsburgischen Krain (heute Idrija, Slowenien), das seit 1493 auf einen Anteil von ca. 13 % kam. Die größte dt. Lagerstätte bei Obermoschel in der Rheinpfalz war weit weniger bedeutend.

In Verbindung mit anderen Metallen bildet Q…

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Weitensfelder, Hubert, “Quecksilber”, in: Enzyklopädie der Neuzeit Online, Im Auftrag des Kulturwissenschaftlichen Instituts (Essen) und in Verbindung mit den Fachherausgebern herausgegeben von Friedrich Jaeger. Copyright © J.B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung und Carl Ernst Poeschel Verlag GmbH 2005–2012. Consulted online on 09 July 2020 <http://dx.doi.org/10.1163/2352-0248_edn_SIM_333076>
First published online: 2019



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