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Schlaf
(835 words)

Sch. (griech. hýpnos, lat. somnus), der dem Wachsein entgegengesetzte, notwendig wiederkehrende Zustand, galt schon in der Antike als Bruder des Todes und als Brücke zum Traum, doch begegnete man dem Phänomen auch mit wiss. Interesse: Aristoteles erklärte den Sch. als physiologischen Ablauf, der im Zusammenspiel mit der Verdauung die Rekreation von Körperfunktionen wie auch der Wahrnehmung ermögliche. In der Medizin des MA und der Renaissance wurde Aristoteles' Theorie zwar rezipiert, einflussreicher war aber die hippokratisch-galenische Humorallehre bzw. die Diätetik. Da…

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Kinzler, Sonja, “Schlaf”, in: Enzyklopädie der Neuzeit Online, Im Auftrag des Kulturwissenschaftlichen Instituts (Essen) und in Verbindung mit den Fachherausgebern herausgegeben von Friedrich Jaeger. Copyright © J.B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung und Carl Ernst Poeschel Verlag GmbH 2005–2012. Consulted online on 06 May 2021 <http://dx.doi.org/10.1163/2352-0248_edn_SIM_345564>
First published online: 2019



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