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Siedlungsmigration, innereuropäische
(596 words)

In Westeuropa ist schon in der Periode vom 11. bis zum 13. Jh. eine starke Zunahme der Mobilität agrarischer Bevölkerungsgruppen zu erkennen, die sich in zwei Formen vollzog. Zum einen führte die wachsende Produktivität der Landwirtschaft zu einer Welle von Neugründungen von Städten und zur raschen Bevölkerungszunahme bereits bestehender Städte (Urbanisierung; Land-Stadt-Wanderung). Dieses Wachstum beruhte v. a. auf der Zuwanderung von Dorfbewohnern, die in den Städten größere persönliche Freiheit und eine Befreiung von feudalen Verpflichtungen…

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Lucassen, Jan and Lucassen, Leo, “Siedlungsmigration, innereuropäische”, in: Enzyklopädie der Neuzeit Online, Im Auftrag des Kulturwissenschaftlichen Instituts (Essen) und in Verbindung mit den Fachherausgebern herausgegeben von Friedrich Jaeger. Copyright © J.B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung und Carl Ernst Poeschel Verlag GmbH 2005–2012. Consulted online on 12 July 2020 <http://dx.doi.org/10.1163/2352-0248_edn_SIM_349292>
First published online: 2019



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