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Strafmündigkeit
(725 words)

1. Begriff

Unter S. versteht man die mit der körperlichen und sittlichen Reife eintretende persönliche Voraussetzung eines Menschen für die materielle Strafbarkeit. Mit der S. treten jugendliche Täter aus dem Gewaltverhältnis der Familie in dasjenige des Staates. Die Grenze der S. gibt daher Aufschluss über den Umgang einer Gesellschaft mit Jugendkriminalität. Die S. wird oft als Synonym für die Zurechnungs- oder Schuldfähigkeit bezeichnet [7], bildet aber nur den durch Alter und …

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Maihold, Harald, “Strafmündigkeit”, in: Enzyklopädie der Neuzeit Online, Im Auftrag des Kulturwissenschaftlichen Instituts (Essen) und in Verbindung mit den Fachherausgebern herausgegeben von Friedrich Jaeger. Copyright © J.B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung und Carl Ernst Poeschel Verlag GmbH 2005–2012. Consulted online on 12 July 2020 <http://dx.doi.org/10.1163/2352-0248_edn_COM_359291>
First published online: 2019



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