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Trüffel
(877 words)

T. sind unterirdische, in Symbiose mit einer Wirtspflanze lebende Pilze (Ascomyceten). In Europa gibt es verschiedene Arten von Speise-T., meist unterteilt in schwarze und weiße Sorten, deren natürliches Vorkommen aufgrund des kalkhaltigen Bodens grob mit der geographischen Weingrenze zusammenfällt.

Der Ursprung der T. war bereits antiken Botanikern ein Rätsel. Da Plinius d. Ä. keine Blüten, Wurzeln, Fasern oder Samen an T. entdecken konnte, folgerte er, dass dieses »Naturwunder« (lat. miraculum) als »Hornhautbildung der Erde« (callum terrae) zu betrachten sei (Naturalis …

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Rittersma, Rengenier C., “Trüffel”, in: Enzyklopädie der Neuzeit Online, Im Auftrag des Kulturwissenschaftlichen Instituts (Essen) und in Verbindung mit den Fachherausgebern herausgegeben von Friedrich Jaeger. Copyright © J.B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung und Carl Ernst Poeschel Verlag GmbH 2005–2012. Consulted online on 02 July 2020 <http://dx.doi.org/10.1163/2352-0248_edn_SIM_367852>
First published online: 2019



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