Enzyklopädie der Neuzeit Online

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Zeitknappheit
(1,080 words)

1. Allgemein

In der Frühen Nz. gründete Z. in der Loslösung der Menschen von einem in natürlichen Zyklen verwurzelten Lebens-Rhythmus. An dessen Stelle trat ein lineares, durch die Uhr bestimmtes Zeitmaß. »Meine lebenszeit verstreicht, / stündlich eil ich zu dem grabe«, notierte Christian Fürchtegott Gellert [1. 459]. Die Vergänglichkeit des Lebens verkörperte symbolisch das Stundenglas. Dem Betrachter führte es vor Augen, dass seine Zeit unwiderruflich abläuft.…

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Beyrer, Klaus, “Zeitknappheit”, in: Enzyklopädie der Neuzeit Online, Im Auftrag des Kulturwissenschaftlichen Instituts (Essen) und in Verbindung mit den Fachherausgebern herausgegeben von Friedrich Jaeger. Copyright © J.B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung und Carl Ernst Poeschel Verlag GmbH 2005–2012. Consulted online on 12 November 2019 <http://dx.doi.org/10.1163/2352-0248_edn_a4859000>
First published online: 2014



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