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Zutrinken
(1,138 words)

1. Charakteristika

Im 16. Jh. befassten sich ein Großteil der umfangreichen gegen das Trinken von Wein, seltener von Bier gerichteten Literatur sowie eine Vielzahl von Verordnungen mit dem Z., d. h. dem wechselseitigen Ausbringen von Toasten auf die Gesundheit. Freigebigkeit und Gegenseitigkeit (Reziprozität), beides gesellschaftliche Werte, forderten nicht nur, dass man seinem Widerpart einen Trunk anbot, sondern auch, dass dieser geleert wurde. Diese Verpflichtung konnte von dem Schweizer Theologen Johann Wil…

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Tlusty, B. Ann, “Zutrinken”, in: Enzyklopädie der Neuzeit Online, Im Auftrag des Kulturwissenschaftlichen Instituts (Essen) und in Verbindung mit den Fachherausgebern herausgegeben von Friedrich Jaeger. Copyright © J.B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung und Carl Ernst Poeschel Verlag GmbH 2005–2012. Consulted online on 15 May 2021 <http://dx.doi.org/10.1163/2352-0248_edn_COM_388299>
First published online: 2019



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