Lexikon des gesamten Buchwesens Online

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Oberrheinische Bastarda
(163 words)

In elsässischen Schreibstuben, u.a. auch in der des Diebolt Lauber, erhielt die Bastarda wahrend des 15. Jh.s einen steilen, in die Breite gezogenen Duktus. Charakteristisch sind auch die Schlingen der Oberlängen bei b, d, h und 1. Seit den 1480er Jahren wurde die Schrift auch von west– und südwestdt. Druckern verwendet; so von dem Kölner Ludwig Renchen (Seelentrost von 1484 C 5340)und Peter Schöffer in Mainz (Hortus sanitatis vom 28. 3. 1485 H 8944). Im Druck ist das Schriftbild größer als in der geschriebenen Bastarda. Neben der Schwabacher wurde die o. B. bevorzugt für deutschs…

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S. Corsten, “Oberrheinische Bastarda”, in: Lexikon des gesamten Buchwesens Online. Consulted online on 19 July 2024 <http://dx.doi.org/10.1163/9789004337862__COM_150013>
First published online: 2017
First print edition: ISBN: 9783777214122, 2014



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