Lexikon des gesamten Buchwesens Online

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U-Haken
(97 words)

(Haken über dem kleinen u), erscheint in der dt. Kanzlei- und Kurrentschrift des 16. Jh.s, gelegentlich schon im 15. Jh. in der Missalschrift. Er war notwendig geworden, nachdem das n und das u gleich geschrieben wurden. Seine Form entstand aus einem übergeschriebenen o, ist anfänglich einem v oder einem geschlungenen Abstrich ähnlich. Im Barock nahm er dann oft sehr schwungvolle Formen an, um im 19. Jh. ein einfacher Haken zu werden.

In aktuellen Druckschriften ist dieser u-Haken nicht mehr zu finden.

Bibliography

Delitsch, H.: Gesch. der abendländischen Schreibsc…

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A. Ihlenfeldt, “U-Haken”, in: Lexikon des gesamten Buchwesens Online. Consulted online on 26 January 2020 <http://dx.doi.org/10.1163/9789004337862__COM_210063>
First published online: 2017
First print edition: ISBN: 9783777214122, 2014



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