Lexikon des gesamten Buchwesens Online

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Usus scribendi
(97 words)

Seit dem 17. Jh. wird – bei fehlender Festlegung der Rechtschreibung – der allg. Schreibgebrauch als U. bezeichnet. 1789 hat der Bibelforscher Johann Jacob Griesbach in seinem «Commentarius criticus in textum graecum Novi Testamenti» mit U. das von ihm entwickelte Prinzip bezeichnet, aus den Stilelementen eines unterschiedlich überlieferten Textes die urspr. Lesart abzuleiten und dadurch spätere Konjekture zu erkennen. Er wurde seitdem zu einer wichtigen Methode der Textkritik.

Bibliography

Zedler, J. H.: Großes vollst. Universal-Lexicon. Bd. 51. Leipzig 174…

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G. Pflug, “Usus scribendi”, in: Lexikon des gesamten Buchwesens Online. Consulted online on 04 June 2020 <http://dx.doi.org/10.1163/9789004337862__COM_210341>
First published online: 2017
First print edition: ISBN: 9783777214122, 2014



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